Wie du in 60 Sekunden deine Amazon Einnahmen verzehnfachst!

Amazon Einnahmen verzehnfachen

Diese Überschrift stammt übrigens aus dem Lehrbuch, wie man Leute zum Klicken anregt. Das funktioniert scheinbar immer noch – schön, dass du hier gelandet bist! 🙂

Ich muss dich nur leider direkt enttäuschen: Du lernst hier natürlich nicht wirklich, wie du deine Einnahmen bei Amazon verzehnfachst. Aber dafür zeige ich dir, warum du nicht immer auf Screenshots von Amazon Einnahmen schauen solltest, die irgendwelche Menschen bei Facebook posten.

Die Krux mit der Frage nach den Einnahmen

Immer wieder fragen User auf Facebook in diversen Nischenseiten-Gruppen nach den Einnahmen anderer User. Meistens wollen sie sich damit einfach nur motivieren, weiter an ihren eigenen Projekten zu arbeiten.

Aber diese Fragen bzw. die darauf folgenden Antworten sorgen meistens nur für Frustration: Entweder es posten User irrsinnig hohe Einnahmen (was frustrierend ist, wenn man selber sehr wenig verdient), oder die User posten selber sehr geringe Einnahmen (was auch irgendwie frustrierend ist).

Richtig blöd wird es aber dann, wenn User Screenshots von hohen Einnahmen posten, nur um sich zu profilieren, oder aber um denen, die darauf hereinfallen, irgendwelche Geheimtipps per PN anzudrehen. Ich habe es schon sehr oft gesehen, dass irgendwelche Fake-Profile solche Screenshots posten und auf die Frage, wie sie das denn erreicht hätten, mit „PN“ antworten. In der PN befindet sich dann in der Regel ein Link zu einem teuren Kurs, oder es werden andere Dinge angedreht, die niemand braucht.

Gestern wollte ich übrigens schon mit einem gefälschten Screenshot darauf aufmerksam machen, dass man nicht immer den Einnahmen von anderen Leuten glauben soll… Aber das mit der Ironie ist im Internet immer noch so eine Sache 😉

Fake Screenshot

Amazon Screenshots faken

Um Einnahmen bei Amazon zu faken, benötigt man kein Photoshop oder sonst ein Bildbearbeitungprogramm. Das geht per Mausklick direkt im Browser und dauert nur wenige Sekunden. Sowohl Chrome als auch Firefox haben bei einem Rechtsklick auf ein Textelement im Browser die Funktion „Element untersuchen“ (Firefox) bzw. „Untersuchen“ (Chrome).

Klickt man darauf, kann man nun im HTML Code der Seite rumpfuschen. Natürlich ändert das nur den Code im eigenen Browser und nicht wirklich etwas an den Einnahmen. Aber für einen Screenshot reicht es allemal.

In diesem Video zeige ich dir kurz das Vorgehen:

Nicht von anderen Einnahmen beeindrucken lassen

Ich verstehe, dass es dir vielleicht wichtig ist zu wissen, wie viel andere Websitebetreiber mit dem Amazon Partnerprogramm verdienen. Aber mal ehrlich: Was hilft es dir?

Es gibt Betreiber großer Portale, die verdienen hohe fünfstellige Beträge im Monat. Und dann gibt es aber auch welche, die verdienen trotz monatelanger Arbeit nur 1,67 Euro. Aber keine dieser beiden Zahlen sagt irgendetwas darüber aus, was du mit deinem Projekt verdienen kannst.

Du solltest dich nicht von anderen Einnahmen beeindrucken lassen. Weder von den hohen Einnahmen, noch von den niedrigen Einahmen. Bau einfach gute Nischenseiten (oder andere Websites), die es verdienen, im Netz zu existieren. Dann kommt der Rest irgendwann von alleine.

Achso, noch eins: Glaub nicht immer alles, was im Internet steht. Das hat schließlich schon Albert Einstein im Jahr 1743 anlässlich der Taufe von Ghandi gesagt.

Über Lukas Kurth 55 Artikel
Ich bin Lukas, bin Student und berichte hier mehr oder weniger regelmäßig darüber, wie ich den einen oder anderen Euro im Internet verdiene. Ich bin übrigens kein Guru und kein Experte. Sollte sich das ändern, sage ich natürlich sofort Bescheid.
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9 Kommentare zu Wie du in 60 Sekunden deine Amazon Einnahmen verzehnfachst!

  1. Ja – da muss ich dir Recht geben. Wird immer aktueller dieses Fake-Thema. Aber wenn es jemandem wirklich als Motivation dient, bitte…

    Die meisten, da geb ich dir aber Recht, sind danach aber sehr niedergeschlagen, weil sie einfach zu wenig verdienen.

    Naja es kommt immer darauf an wo, wann und aus welchem Grund solche Screenshots gepostet werden. An manchen Stellen ist es eben einfach unangebracht.

    Grüße
    Flo

  2. Super dargestellt. Der Clickbait ist nicht einmal falsch. So kann man die Einnahmen schnell vervielfachen. Es gibt aber einige Arten von Beiträgen aus solchen Gruppen die man kritisch sehen sollte. Das klassische Nischenseiten-Vorstellen hat zum Glück etwas nachgelassen.
    LG
    Daniel

  3. Leider ist es heut zu Tage so, dass die meisten nur das schnelle Geld suchen und auf jeden mist reinfallen und mitlaufen. Sie hängen sich an irgendwelche möchte gern seydo Marketer und springen von ein Dong zum anderen und der einziger der verdient ist der seydo Markeeter – Ganz nach dem Motto – GIER FRIST HIRN

  4. Hallo an alle Leser,
    sehr gut geschrieben, und JA, diese Headlines funktionieren immer noch EXTREM gut 😉

    Wie du schon geschrieben hast, ist es doch eigentlich total egal. Ich selbst kenne es am eigenen Laib, ich habe eine kleine Nischenseite, die macht mehr an Provi, als mein Portal, obwohl es in der selben Nische ist.

    Ist total verwunderlich, aber ich kann es mir auch nicht erklären, woran es liegt. Spiegelt aber genau das wieder, was du oben geschrieben hast.

  5. Hallo, Es ist wie im ‚richtigen Leben ‚.
    Über Geld zu reden ist verpönt weil Neid und Eifersucht. Nach dem Verdienst oder Gehalt zu Fragen ist eigentlich überflüssig, die Antwort entspricht nie dem eigentlichen Lohn. Aber jeder will doch MEHR und das schnell und einfach …
    Darum ist es immer noch verlockend auf Versprechen zu klicken ( In Frauenzeitschriften (bei Männern sind es Muskeln) wird auch jede Woche die ultimative Diät angepriesen und das schon seit …. Jahren )
    Viele Grüße
    Mario

  6. Hallo,

    danke für den Beitrag.

    Mit einer Nischenseite „schnell und passiv“ sein Geld zu verdienen ist langfristig eh nicht möglich. Man muss halt schon was dafür tun und vielleicht auch mal einen etwas unkonventionellen Weg nehmen.

    Ich verdiene mein Geld im Affiliate-Bereich zum Beispiel seit fast 5 Jahren mit deutschem Milchpulver (Zielmarkt:China/englischsprachig). In dem Bereich gibt es nur sehr wenig Konkurrenz und die Nachfrage ist sehr groß. Ich kann davon sehr gut Leben,hab aber auch eine 30-35 Stunden Woche.

    Mit Seiten auf Deutsch hatte ich davor kein Glück.

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